Radfahren

Der Weg zur perfekten Figur führt über das Radfahren

Radfahren ist schon seit Jahrzehnten eine beliebte Fortbewegungsart. Medizinische Studien zeigen immer wieder, dass Radfahren der Gesundheit Auftrieb verleiht. So können nur 30 Minuten auf dem Fahrrad oder Mountain-Bike bereits das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen halbieren. Regelmäßige Touren auf dem Hollandrad oder dem Rennrad tragen zudem dazu bei, dass Menschen, die Abnehmen möchten, auch zu ihrer Traumfigur kommen.

Altbewährtes Wundermittel zum Abnehmen – das Fahrrad

Kaum eine sportliche Betätigung macht so viel Spass wie das Radfahren. Zudem trainiert Radfahren die meisten Muskeln und ist trotzdem nicht allzu anstrengend. Bei einer normalen Radtour in normaler Geschwindigkeit verbrennt der Körper zwischen 300 und 600 kcal/h. Das sind vergleichsweise viele Kalorien.

Zudem werden bei diesem klassischen Ausdauersport alle Muskeln angesprochen, so dass auch eine Menge Fett verbrannt wird. Grundsätzlich greift der menschliche Körper nach einer halben Stunde auf dem Fahrrad bereits die eigenen Fettreserven an, um die notwendige Energie für das Radfahren zu beschaffen.

Viele Leute vertreten den Irrglauben, dass das Fahrradfahren einzig die Beine trainiert. De facto wird aber der ganze Körper einbezogen. Natürlich spürt man beim Tritt in die Pedale zunächst einmal die Muskeln an den Waden und den Schenkeln. Aber auch die Muskeln der Arme und des Oberkörpers sind beteiligt und werden gestärkt. Die Haltung auf dem Fahrrad sorgt zudem für eine Stählung der Bauchmuskeln und des unteren Rückens. Bei Bergfahrten werden auch die Brust, die Vorderarme und die Schultern trainiert.

Welches Fahrrad sollte man haben?

Neben kräftigen Waden benötigt man für ein vernünftiges Training und für das Abnehmen natürlich ein geeignetes Fahrrad. Grundsätzlich kann sich der Radfahrer zwischen verschiedenen Modellen, die auf bestimmte Ansprüche an die Strecken, die zurückgelegt werden sollen, ausgelegt sind, entscheiden.

Da wären zunächst die so genannten Stadträder, die für kurze Wege ausgelegt sind. Dazu zählen unter anderem die bekannten Hollandräder. Diese Art von Fahrrad liegt vom Gewicht her im mittleren Bereich und verfügt über einen niedrigen Sattel, einen Gepäckträger und eventuell einen Fahrradkorb an der Lenkerstange. Diese Fahrräder werden in aufrechter Haltung gefahren.

Für sportliches Radfahren wurden Rennräder konzipiert, die über eine Lenkstange mit Rennbügel und glatte, dünne Reifen verfügen. Diese Art Fahrrad ist extrem leicht. Ein Rennrad ist für lange Strecken geeignet, aber nicht sehr bequem, denn der Radfahrer muss eine recht flache Haltung mit vorgebeugtem Oberkörper einnehmen, um den Lenker zu erreichen.

Ein BMX-Rad oder ein Mountainbike ist ebenfalls ein Sportrad, welches für Berg- und Geländefahrten ausgelegt ist. Eine gute Federung nimmt Stöße auf unebenem Untergrund auf und dicke Noppenreifen sorgen für eine optimale Bodenhaftung.

Spezielle Trekking- oder Hybridräder stellen eine Mischung aus Mountainbike und Citybike dar. Mit diesen sind sowohl Waldwege als auch Straßen gut befahrbar. Mit etwas schmaleren Reifen als beim Mountainbike und einer aufrechteren Fahrhaltung als beim Rennrad ist ein Trekkingrad ideal geeignet für Leute, die längere Strecken fahren möchten.

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Kleidung zum Abnehmen mit dem Fahrrad

Bequem muss sie sein und schützen sollte sie – die Kleidung, die auf einer Radtour getragen wird. Spezielle Radlerhosen vermeiden Wundreibung durch Bewegung und Schweißbildung. Eine gute Radlerhose sollte optimal sitzen und ohne Slip getragen werden.

Windfeste, atmungsaktive Materialien sind für eine Tour perfekt geeignet. Leichte Jacken, die sich schnell aus- oder überziehen lassen und die vor Witterungseinflüssen schützen, sind ideal. Ansonsten ist darunter erlaubt, was gefällt.

Die passenden Schuhe fürs Radfahren sind extrem wichtig. Radsport-Schuhe haben mit klassischen Sneakers oder Turnschuhen allerdings wenig gemein. Besonders harte Sohlen erhöhen den Wirkungskreis der Pedale und fangen Vibrationen ab. Zudem verfügen Schuhe für den Radsport über eine Vertiefung für eine Schuhplatte bzw. Cleats, mit denen eine feste Verbindung mit den Pedalen hergestellt werden kann. Wer nicht gerade zum Radprofi avancieren möchte, ist allerdings mit einem guten Sportschuh mit harter Sohle gut bedient.

Unverzichtbar ist auf jeder Radtour ein Fahrradhelm, der auch auf kurzen Strecken obligatorisch sein sollte, um bei Stürzen den Kopf vor schlimmen Verletzungen zu schützen.

Weiteres Zubehör für die Abnehm-Radtour

Wer auf eine Radtour geht, der sollte immer Flickzeug im Gepäck haben. Sandpapier, Flicken und Klebstoff sowie ein Schraubenschlüssel sind unverzichtbar, insbesondere wenn es ins Gelände geht. In der Stadt sollte unbedingt auch ein solides Fahrradschloss dabei sein, um bei einem Halt das Fahrrad sicher abstellen zu können. Alles hinein in einen kleinen Rucksack und noch Papiere, Ersatzkleidung, Schlüssel, Landkarte, Wasser und einen Notfallbeutel mit Desinfektionsspray und Pflaster eingepackt und schon kann die Reise auf dem Fahrrad losgehen.

Kräftig in die Pedale treten – der Traumfigur entgegen

Die Beinbewegungen bringen nicht nur das Fahrrad in Schwung, sondern auch den Körper. Um sich beim Vorwärtskommen möglichst wenig anzustrengen, sollten die Pedale vernünftig bewegt werden. Der Fuß sollte so auf dem Pedal ausgerichtet sein, dass die Kraft während der ganzen Pedalumdrehung voll übertragen werden kann.

Grundsätzlich sollte auch derjenige, der Abnehmen möchte nicht mit leerem Magen auf das Fahrrad steigen. Natürlich sollte auch nicht zu viel gegessen werden. Kohlehydrate vor einer Radtour sind immer gut, Fett sollte nur in geringen Mengen aufgenommen werden. Vor der Abfahrt sollte ein ausgewogenes Frühstück mit Obst, Milchprodukten, Brot, Butter und Marmelade genügend Energie für die Dauer der Radtour geben. Auf langen Touren ist eine Rast und eine Zwischenmahlzeit natürlich erlaubt. Viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist wohl am wichtigsten auf einer Radtour. Am besten trinkt man stilles Wasser oder auch mal einen Energiedrink oder Fruchtsaft. Wer sich an diese Spielregeln hält, hat mit dem Radfahren den optimalen sportlichen Einsatz für das Abnehmen und Erreichen der Traumfigur gefunden